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Mehr als 450 jüdischen Architekten wurde 1933 durch die
Nationalsozialisten der Beruf verboten. Sie waren gezwungen Deutschland
zu verlassen. Diejenigen, die blieben, wurden in Konzentrationslager
verschleppt. Jede Erinnerung an ihre Namen und ihr Werk wurde
ausgelöscht.
Diese Architekten waren Mitglieder des Deutschen Werkbundes, des Bundes
Deutscher Architekten, des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin
und der Akademie der Künste Berlin. Viele von ihnen waren Vertreter
der Moderne. Ihre Bauten prägen bis heute viele Städte in
Deutschland, insbesondere in Berlin.
Wir wollen das Leben und das Wirken dieser Architekten durch
Stadtführungen, Publikationen, Vorträge und Ausstellungen
bekannt machen.
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